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Rhabarber ‘Holstein Blut‘ | Angebot

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Artikelnummer: SKHB8700KTK Kategorie:

Sein säuerlich-fruchtiges Aroma veredelt Kuchen und Süßspeisen

Rheum rhabarbarum ‚Holstein Blut‘

Früher war eine Rhabarberpflanze in fast jedem Nutzgarten zu finden, die dort bis zu 30 Jahre lang jedes Jahr brav die Familien mit dem säuerlich-fruchtigen Stielgemüse versorgte. Ja, Sie haben richtig gelesen. Rhabarber, der in die Familie der Knöterichgewächse gehört, ist kein Obst, auch wenn das leicht säuerliche, erfrischende Aroma hauptsächlich Kuchen und Süßspeisen veredelt, aber auch zu Marmelade gekocht oder in Chutneys gerührt werden kann. Und Rhabarber schmeckt nicht nur köstlich, sondern ist auch sehr gesund. Bei nur 14 Kalorien auf 100 g enthält das Gemüse viel Vitamin C, Kalium, Eisen und Phosphor.

Unkomplizierter Dauergast im Garten

Neben Frucht-Gourmets macht sich Rhabarber auch bei Hobbygärtnern beliebt, denn er ist angenehm pflegeleicht. Er liebt einen halbschattigen bis sonnigen Standort, der Boden sollte humos, nährstoffreich sowie feucht sein. Die Pflanze benötigt viele Nährstoffe, sodass eine reichliche Düngung und regelmäßiges Wässern notwendig sind. Zudem müssen die Blütenstände rechtzeitig entfernt werden, da sie der Pflanze sonst die Aufbaustoffe entziehen. Erntebeginn ist in der Regel der April, wenn die ersten Stangen groß genug sind. Erntestopp ist im Juli, so dass die Gartenpflanze genügend Zeit hat, sich zu regenerieren. Die nach der Ernte übrig gebliebenen Stängel und Blätter dürfen nicht abgeschnitten werden. Im Winter zieht sie sich vollständig in den Boden zurück, um im Frühjahr wieder neu auszutreiben.

Darauf sollten Sie beim Rhabarber-Genuss achten

Rhabarber enthält viel Oxalsäure. Diese ist die Ursache, dass wir nach dem Genuss von Rhabarberspeisen ein stumpfes oder pelziges Gefühl an den Zähnen haben. Und zu viel Oxalsäure kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Deshalb sollten Sie zwei Dinge beachten: erstens auf keinen Fall die Blätter essen, den diese enthalten besonders viel Oxalsäure. Zweitens: Nach dem Genuss eines Stück Rhabarberkuchen nicht gleich die Zähne putzen, sondern frühestens nach einer Stunde. Denn die Oxalsäure greift zusammen mit dem in dem Stielgemüse enthaltenen Kalzium den Zahnschmelz an. Wenn Sie dies aber beachten, können Sie sich unbeschwert Kuchen, Süßspeisen, Säfte, Marmeladen und vieles mehr mit Rhabarber schmecken lassen.