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Artikelnummer: SKHB8700NF4 Kategorie:

Der Sommer-Klassiker im Staudenbeet

Delphinium-Hybride

Für viele ist ein Rittersporn DIE Sommerblume schlechthin. Und man muss zugeben, dass es kaum eine andere Gartenpflanze schafft, die Blicke auf sich zu lenken, wenn in ihrer Nähe ein Rittersporn seine imposanten, bis zu 160 cm hohen Blüten dem Sommerhimmel entgegenreckt, die in strahlendem Rot leuchten. Dieses einzigartige Schauspiel ereignet sich jedes Jahr ab Juni und kann sich mit etwas Glück im September sogar noch einmal wiederholen. Von dem zur Familie der Hahnenfußgewächse gehörenden Rittersporn gibt es weltweit etwa 300-350 Arten, die alle auf der nördlichen Halbkugel beheimatet sind. Die Prachtstaude galt lange als klassische Bauerngartenpflanze, ist seit einigen Jahrzehnten aber auch als Zierde in modernen Hausgärten beliebt. Gerne wird die Sommerstaude neben Rosen gepflanzt, setzt aber auch im Hintergrund gemischter Staudenbeete unübersehbare Akzente oder bildet mit Lampenputzergras, Katzenminze und Indianernessel schöne Kombinationen. Die imposanten Blütenrispen sind auch in der Vase ein faszinierender Anblick.

Idealer Standort und Pflege

Am besten gedeiht die Gartenstaude in einem sonnigen Beet mit nährstoffreichem, kalkhaltigem und durchlässigem Boden. Nach der Blüte sollte die Gartenstaude auf 5-10 cm über dem Boden abgeschnitten werden, dann blüht die Pflanze im September meist ein zweites Mal. Damit die Staude genug Wuchs- und Blühpower entwickeln kann, sollten Sie ihr einen guten Dünger gönnen, zum Beispiel Dehner Stauden- und Zierpflanzendünger. Dafür wird sich die sonst anspruchslose Staude mit prächtigen Blütenständen und kräftigem, vitalen Wuchs bedanken. Noch ein Hinweis: Schneiden Sie die Pflanzen nach der zweiten Blüte nicht herunter, wird sich der Rittersporn selbst aussäen.

Vorsicht: Das dekorative Highlight ist giftig

Rittersporn gehört zu den Giftpflanzen. Insbesondere die Samen enthalten Stoffe, die nach dem Verzehr Durchfall verursachen können. Das heißt aber nicht, dass auf diese Pflanze verzichtet werden muss. Vielmehr sollte dies zum Anlass genommen werden, die Gefahr deutlich zu kommunizieren. Denn die Erfahrung hat gezeigt: Unbekannte Pflanzen bedeuten eine größere Gefahr für Kinder und Erwachsenen als bekannte.